Cannabis als Medikament: Hanf-Laden soll Therapiezentrum finanzieren

marijuana-1545759_640Seit Kurzem ist Cannabis offiziell als Medikament in Deutschland zugelassen. Nachdem es zuvor nur einige recht beschränkte Ausnahmeregelungen im Betäubungsmittelgesetz gab, ist der Marihuana-Wirkstoff nun weitgehend anderen Arzneimitteln gleichgestellt. Cannabis kann vom Arzt bei entsprechender Diagnose und Therapieentscheidung verschrieben und dann in der Apotheke legal gekauft werden.

Allerdings gibt es, wie bei jeder neueren Therapieform, natürlich noch Anlaufschwierigkeiten: Manche Ärzte sind noch skeptisch und wollen sich keinen Ruf als Drogenlieferanten erwerben, Kassen sind zurückhaltend, was die Kostenübernahme angeht, und viele Patienten wissen auch noch nicht, wie Sie mit dieser Möglichkeit umgehen sollen.

Um dem etwas entgegenzukommen, soll in München das bundesweit erste Therapiezentrum entstehen. Das Deutsche Cannabis-Institut befindet sich bereits in der Vorplanung, eine entsprechende Crowdfunding-Kampagne ist aktuell bei fast 40 % des Finanzierungsziels angelangt.

Hanfladen_innenIm Vorlauf dazu wurde „Hanf, der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße eröffnet. Die Inhaber Wenzel und Silke Cerveny wollen ihr Vorhaben damit weiter anschieben. Im Laden gibt es zahlreiche (selbstverständlich ausschließlich legale) Produkte rund um den Hanf, zum Beispiel Hanftextilien, Kosmetik wie Handcreme, aber auch Schmuck. Für den Sommer ist eine ganz besondere Spezialität geplant: Hanf-Eis.

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